Informationen für Tierhalter

 

Ob zur Vorbeugung, bei akuten oder auch chronischen Krankheiten, vermehrt wird die Homöopathie als Komplementärmedizin auch in der tierärztlichen Praxis eingesetzt. 

Anwendungsgebiete der Homöopathie:

Ganzheitliche Heilung
Akute und chronische Krankheiten
Reversible Organschädigungen
Funktionelle Störungen
Stoffwechselerkrankungen
Hormonelle Störungen
Infektiöse Krankheiten, Infektionsanfälligkeiten
Allergien
Verhaltensstörungen
Zur Vorbeugung
Als schonende Therapie beim empfindlichen oder alten Tier
In biologisch landwirtschaftlichen Betrieben, in denen eine ´gesunde´ und rückstandsfreie Therapie gewünscht wird

Insbesondere empfindliche und alte Tiere erleben die homöopathische Begleitung mit gesteigertem Wohlbefinden und erhöhter Lebensqualität

Was ist Homöopathie

Homöopathie ist eine eigenständige ärztliche und arzneiliche Heilmethode, die von dem deutschen Arzt und Apotheker Dr. Friedrich Samuel Hahnemann (1755 –1843) entwickelt wurde.
Die Kernaussage seiner langjährigen Forschungsarbeit und Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche homöopathische Behandlung ist das Ähnlichkeitsprizip. Es besagt, dass jede Krankheit am schnellsten, sichersten und sanftesten durch jenes Arzneimittel geheilt werden kann, das im gesunden Körper eine Wirkung hervorruft, die der jeweiligen Krankheit ähnlich ist.
 
Wie wirkt Homöopathie?

Die Homöopathie ist eine regulative Ganzheitstherapie, die den gesamten Organismus (Körper, Seele und Geist) in seiner individuellen Reaktionslage berücksichtigt.
Das gut gewählte homöopathische Arzneimittel stellt einen ganz spezifischen Reiz an die Lebenskraft dar. In diesem Sinne wirkt es als Hilfe zur Selbstheilung der vorhandenen Reaktionsstörung entgegen. Durch das passende Homöopathikum werden Symptome nicht unterdrückt, sondern geheilt.
 
Die homöopathische Arznei

Als Ausgangsmaterialien für homöopathische Arzneien dienen Pflanzen, Mineralien und organische Stoffe. Die Herstellung ist im Homöopathischen Arzneibuch verbindlich geregelt.
Die homöopathische Arznei wird in Form von Streukügelchen (Globuli), Tropfen, Pulver, Tabletten oder als Injektion verabreicht.
 
Die Arzneifindung

Die Grundlage einer erfolgreichen homöopathischen Therapie ist neben der klinischen Untersuchung ein ausführliches Erstgespräch (Anamnese).

Bei der Anamnese ist die Mitarbeit der/des TierbesitzerIn von großer Bedeutung, denn nur durch genaue Beobachtung des Tieres und Schilderung all seiner Verhaltensäußerungen und sonstigen Veränderungen ist es der/dem homöopathisch ausgebildeten TierärtzIn möglich, die passende Arznei zu finden. Vor allem bei chronischen Krankheiten ist nur durch eine solche präzise Gesamterfassung die grundlegende individuelle Störung heilbar.

Je nach Diagnose und Krankheitsbild kann die Homöopathie als alleinige Therapie oder unter Umständen auch gemeinsam mit anderen Methoden angewendet werden.

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Tag der Vet-Homöopathie 2010

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